Die 8 größten Fehler bei der Bewerbung

1. Nobody is perfect – stimmt, entschuldigt aber keine Fehler!

Wer arbeitet, der macht auch Fehler. Insbesondere bei der Bewerbung. Nur: Der eine mehr, der andere weniger bis gar keine. Und gerade jetzt kommt es auf eine optimale Präsentation an, die Sie mit Ihrer Bewerbung abgeben! Zugegeben, das braucht Zeit und Kraft, Durchhaltevermögen und Know how.

4. Geister der Vergangenheit

Schlechte Erfahrungen aus zurückliegenden Bewerbungen können starke Hemmungen auslösen, weil frühere Misserfolgsgefühle reaktiviert werden. Das lässt sich vermeiden, wenn Sie nach jeder Bewerbung die für Sie positiven wie negativen Momente nochmals durchgehen und auswerten. Was hätten Sie besser machen können, aber auch: was lief gut?

7. Fehleinschätzung was Zeit- und Arbeitsaufwand ausmachen

Wie viel Zeit und Kraft eine erfolgreiche Bewerbung kostet, wird leicht unterschätzt. Recherchieren Sie ausführlich im Vorfeld (z. B. im Internet und in Gesprächen mit Informanten etc.), verwenden Sie größte Sorgfalt für die Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen, setzen Sie sich vorab mit den Fragen im Vorstellungsgespräch auseinander und üben Sie es mit einer vertrauten Person. Planen Sie immer eine längere Anlaufzeit bis zur erfolgreichen Eroberung eines neuen Jobs ein. Dann geraten Sie nicht so schnell unter Zeitdruck, falls sich Ihnen kein attraktives Jobangebot bietet.

2. Mangelndes Bewusstsein, worauf es wirklich ankommt

Erkennen und begreifen Sie die Spielregeln der Arbeitswelt. Stichwort Vorbereitung und Verstehen: Wer bekommt warum einen Arbeitsplatz, was sind die Weichensteller, worauf kommt es wirklich an, wie geht man vor... ? Mit diesen Themen müssen Sie sich unbedingt vorab beschäftigen.

5. Keine Peilung ... Orientierungslosigkeit

Das reicht von Hilflosigkeit bei der Berufswahl über ein „Treten auf der Stelle“ im aktuellen Job. Und geht bis hin zu Schwierigkeiten an Informationen über eine zu besetzende Stelle im Vorfeld der Bewerbung zu bekommen. Ganz praktisch: Lassen Sie sich professionell oder über den Freundeskreis helfen, wenn Sie in Sachen Berufsfindung bzw. Berufsentwicklung oder Jobwechsel nicht weiterwissen. 

8. Mangelnde Nachbereitung und dadurch zu wenig Lerngewinn

Nach dem Vorstellungsgespräch ist vor dem Vorstellungsgespräch. Deshalb ist es wichtig, sich nochmals Gedanken zu machen (wie ist es gelaufen und was können Sie verbessern?). Je nach Absprache mit der Firma, sollten Sie nach einigen Tagen, spätestens nach einer Woche freundlich nachfragen, wie es um den Auswahlprozess steht. Sie können auch einen Nachfassbrief/Mail schreiben.

3. Viel zu wenig Vorbereitung

Ohne intensive Vorbereitung auf Ihr Bewerbungs-Vorhaben werden Sie kaum Erfolg haben. Hier gilt: keine Massenware, sondern Individualität! Setzen Sie sich mit dem Unternehmen und den Aufgaben aber auch mit sich selbst und Ihrem Angebot auseinander. W a s bieten Sie an, w o r a u f können Sie bereits verweisen und w i e sind Sie? Auf Ihrer Seite und auf der des Unternehmens: W a s wird gesucht, w a s geboten und w a s sind die Rahmenbedingungen?

6. Gefährliches Halbwissen

Konzentrieren Sie sich bei der Vorbereitung auf Kernpunkte wie Ihre Kompetenz, Leistungsmotivation und Persönlichkeit (KLP-Formel) Ganz wichtig: Ihr USP, (Alleinstellungsmerkmal), was Sie von anderen Kollegen gleicher beruflicher Ausrichtung positiv unterscheidet. Und dann haben sie noch den Rechercheauftrag bezogen auf Ihr Gegenüber z. B. Grundwissen über Firmendaten, Wissen um die aktuelle Situation (auch Miss-) Erfolge.